11.10.2026 | Quer durch Berlin – ein Sieg, der in Erinnerung bleibt!

Am 10. Oktober stand für den Neuruppiner Ruder-Club ein ganz besonderer Wettkampftag auf dem Programm. Bei der traditionsreichen Langstreckenregatta „Quer durch Berlin“ ging ein Vierer mit Steuermann aus der Trainingsgruppe von Patrick an den Start. Doch diesmal ging es um mehr als nur eine gute Platzierung: Für Ferdinand, Friedrich und Leonard war es die letzte Regatta im Kinderbereich. Ab der kommenden Saison wartet auf die drei eine neue Herausforderung, der Wechsel in den Juniorenbereich. Moritz und Matti bleiben dagegen noch ein weiteres Jahr bei Patrick und damit Teil der BW-Mannschaft des NRC.
Neue Strecke, neue Herausforderungen
Pünktlich um 9:30 Uhr machte sich die Mannschaft am Samstag ganz entspannt vom Bootshaus aus auf den Weg in Richtung Berlin. Das Ziel: Tegel im Norden der Hauptstadt. Aufgrund mehrerer Baustellen und der dadurch erschwerten Erreichbarkeit der gewohnten Regattastrecke hatte der Landesruderverband Berlin die Veranstaltung kurzerhand an einen neuen Austragungsort verlegt.
Für die Jungs bedeutete das ungewohntes Terrain. Dazu kam eine besondere Premiere: Erstmals stand für das Team eine internationale Regatta auf dem Programm. Die Vorfreude war groß, die Anspannung ebenfalls. Doch wer die Mannschaft kennt, weiß: Von Nervosität lassen sich diese Jungs nicht so schnell aus dem Rhythmus bringen!
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Nach der Ankunft wurde zunächst der Tegeler See unter die Lupe genommen. Die Bedingungen waren alles andere als einfach. Kräftiger Wind und eine unruhige, wellige Wasseroberfläche ließen bereits erahnen, dass den Nachwuchsruderern einiges abverlangt werden würde. Doch statt sich davon beeindrucken zu lassen, konzentrierten sich die fünf auf ihre Aufgabe.
Boot vorbereiten, umziehen, aufwärmen und langsam stieg die Spannung. Der Zeitplan war eng getaktet, lange Pausen gab es nicht. Also hieß es: schnell zum Steg und raus aufs Wasser!
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Auf dem Tegeler See wurden die Kinderboote von einem Schiedsrichterboot aufgenommen und zur Startlinie gebracht. Der Moment der Wahrheit rückte näher.
Trotz der ungewohnten Strecke und der anspruchsvollen Bedingungen zeigte sich das Team routiniert. Zahlreiche Regatten hatten die Jungs in diesem Jahr bereits bestritten, und diese Erfahrung sollte sich nun auszahlen. Als drittes Boot ihres Laufes machten sie sich auf die Langstrecke.
Während die Mannschaft auf dem Wasser um jeden Meter kämpfte, machte sich Patrick mit Bus und Bootsanhänger auf den Weg zum Saatwinkler Damm, wo sich das Ziel befand. Von der Mäckeritzbrücke aus wollte er den Zieleinlauf seiner Mannschaft verfolgten.
Während Patrick auf den Zieleinlauf wartete, nahm das Rennen für den NRC-Vierer richtig Fahrt auf.

Auf dem Tegeler See musste sich der NRC-Vierer zunächst durch die Wellen kämpfen. Doch im Kanal änderten sich die Bedingungen deutlich: Nahezu perfektes Wasser bot der Mannschaft beste Voraussetzungen, die sie konsequent zu nutzen wusste. Mit kräftigen, gleichmäßigen Schlägen fand der Vierer seinen Rhythmus und machte Meter um Meter gut. Der Einsatz zahlte sich aus: Die Neuruppiner überholten eines der beiden vor ihnen gestarteten polnischen Boote und rückten auch an das andere immer näher heran. Damit bewies die Mannschaft eindrucksvoll, welches Potenzial in ihr steckt.
Mit einer Zeit von 12:01 sicherte sich der Vierer den Sieg in seiner Altersklasse. Ein starkes Rennen, eine großartige Mannschaftsleistung und ein verdienter Erfolg für den Neuruppiner Ruder-Club!
Ein Sieg, der mehr bedeutet!

Damit endet ein besonderer Wettkampftag mit einem sportlichen Ausrufezeichen. Neue Strecke, schwierige Wasserbedingungen und internationale Konkurrenz. Die Jungs haben all diese Herausforderungen angenommen und mit einem Sieg beantwortet.
Doch so groß die Freude über den Erfolg auch ist, schwingt an diesem Tag auch ein wenig Wehmut mit. Für Ferdinand, Friedrich und Leonard schließt sich mit dieser Regatta ein wichtiges Kapitel ihrer Ruderlaufbahn. Viele Trainingseinheiten, zahlreiche Wettkämpfe, gemeinsame Erlebnisse und Erfolge liegen hinter ihnen. Nun heißt es, Abschied vom Kinderbereich zu nehmen und sich neuen Aufgaben im Juniorenbereich zu stellen.
Auch wenn sich die Wege innerhalb der Trainingsgruppe künftig verändern werden, bleibt das, was die Jungs gemeinsam auf dem Wasser erlebt haben. Und einen schöneren Schlusspunkt für diese gemeinsame Zeit als einen Sieg bei „Quer durch Berlin“ hätte man sich kaum wünschen können.
*Danke für die gemeinsame Zeit, Jungs!*







