08.04.2017 | Langstreckenregatta Fürstenwalde



Traditionell nutzen Rennruderer die im Frühjahr angebotenen Langstreckenregatten zur Saisoneinstimmung. Die im Winter erarbeitete Grundlagenausdauer kann hier bestens unter Beweis gestellt werden. So reisten insgesamt 14 NRC-ler am 08. April nach Fürstenwalde. Für die Erwachsenen ging es im Gig-Doppelvierer mit Steuermann auf die Strecke über 8000m. Leider meldete sich Rudi mit Fieber vom Rennen ab. So startete Ersatzmann Enrico Goldstein vom RC Havel Brandenburg mit Sven, Marko und Dirk. Gleich nach dem Start...

...dicke Backen.

Isabell Kliemann steuerte die Männer in ihrem Langstreckendebut sicher über den Kurs.

Nach gut 32 Minuten brachte sie die vier Männer und die ``Neuruppin`` sicher über die Zielliene.

Sichtliche Erschöpfung im Ziel. Nun hieß es warten. Es folgten weitere 25 Boote im Zweiminutenabstand. Dieses ist das größte Teilnehmerfeld bei einer Regatta im gesteuerten Gig-Doppelvierer.

Wenige Minuten später legte der Traditionsvierer des NRC ab.

Zum gleichen Zeitpunkt erholen sich bereits die Mannen und Isabell und präsentierten stolz ihre Startnummer. Sollte die 13 in diesem Jahr mehr Glück bringen als in 2016?

Andy verzichtete am Start auf die Startstellung und winkte lieber noch einmal den zahlreichen am Ufer wartenden Fans.

...und schon lag der Start hinter der Mannschaft um Steuermann Andreas Koch.

Fast zur gleichen Zeit bereiteten Dominick und Malte ihren Doppelvierer vor.

``Mecki`` mit seiner Renngemeinschaft bei der Startvorbereitung.

Gewaltvolle Schläge bringen das Boot voran.

Hier bringt ``Kochi`` den Traditionsvierer über die Ziellinie.

Auch hier sieht es nach Erschöpfung aus.

Kurz danach, Andy kann schon wieder lachen. Das Boot ist bereits verladen.

Die ``73er`` beobachten ``Meckis`` Zieleinlauf.

Für die ``2005er`` Jungen heißt es nun Abmarsch zum Boot.

Beim Ablegen zum Rennen. Offensichtlich hat Isabell das Kommando ``Augen rechts!`` gegeben.

Hier beim Überfahren der Startlinie, die Strecke für die Kinder betrug 3000m. Eine ganz schöne Herausforderung, wenn man davon ausgeht, dass die Jungs im letzen Jahr gerade einmal 500m im Rennen bewältigen mussten.

Nach 300m sieht noch immer alles gut aus.

Knapp 15 Minuten brauchten sie für ihre Strecke und optisch unverändert erreichen sie glücklich das Ziel.

Isabell freut sich und signalisiert Daumen hoch. Der Doppelvierer beendete sein Rennen mit dem ersten Platz.

So sah sie in diesem Jahr aus, die begehrte Keramikmedaille aus Fürstenwalde.

Auch ``Mecki`` durfte eine Medaille in Empfang nehmen.

Die ``73er`` siegten in ihrer Altersklasse und waren über alle 26 Boote hinweg das Boot mit der schnellsten Pokalzeit. So freuten sie sich am Ende über den Gesamtsieg und konnten den Wanderpokal mit nach Neuruppin entführen.

Diese Gesichtsausdrücke lassen viel Spielraum für Interpretationen. Mein erster Gedanke war: ``die sehen sich verdammt ähnlich``. Trifft hier etwa das Sprichwort zu: ``Je länger sie sich kennen, desto ähnlicher werden sie sich.``?

Der Traditionsvierer kam in seiner Altersklasse als drittschnellstes Boot ins Ziel. In der Pokalwertung belegten Andy, ``Schrödi``, Stefan, Gerald und ``Kochi`` einen bemerkenswerten 6. Platz.

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